Wie kommt man eigentlich darauf ein Street Food Festival zu veranstalten? 

BEVOR alle anderen diese einzigartige Idee spontan entwickeln.

Till Riekenbrauk, Mathes Robel und Vincent Schmidt kennen sich schon lange und haben 2014 erstmalig in Deutschland ein Street Food Festival Wochenend-Konzept ins Leben gerufen. Dass dieses Konzept jedoch so durchstarten würde, damit hat keiner gerechnet. 

Nach einer langen Asienreise kommt Till 2014 der Gedanke, dass man doch die authentische asiatische Straßenküche auch mal nach Köln bringen könnte. Schnell sind Mathes und Vincent mit im Boot, denn die Sehnsucht nach gutem und originellem Essen ist den beiden nicht fremd.

Von der Idee bis zur Umsetzung des ersten Festivals vergehen gerade einmal 6 Wochen. Somit findet im September 2014 das erste Kölner Street Food Festival im Odonien statt. 

„Ich hatte einfach Lust, ein Festival zu besuchen, bei dem sich alles nur um Essen dreht. Hätte es jemand vor uns umgesetzt, wäre ich da auf jeden Fall auch hingegangen. Da es allerdings niemand realisiert hat, haben wir uns dazu entschlossen, die Idee umzusetzen“, erzählt Till.

Ziemlich schnell ist klar, dass der Aufwand deutlich größer ist als erwartet.

Alle drei sind seit Beginn der Street Food Festival-Reihe extrem eingebunden und selbst ein Großteil ihrer Freizeit investieren die Jungs zur Realisierung der Festivals. Mathes und Till üben weiter ihren Hauptjob aus, während Vincent sich dem Street Food Festival mittlerweile in Vollzeit widmet. Jeder hat seine Aufgaben, die von der wochenlangen Festivalplanung, bis zur akuten Rettung eines Standkonstrukts vor Regen reichen.

Obwohl keiner der drei Organisatoren gelernter Eventmanager ist, sind sie mit der Zeit in die anspruchsvollen planerischen Aufgaben hineingewachsen. Vor allem werden sie aber von Spaß und Leidenschaft angetrieben, also genau das, worauf sie auch bei den Standbetreibern setzen.

„Es ist schon sehr viel Arbeit.“ erzählt mir Mathes, der den zweiten Tag in Folge morgens beim Festival ist, um den Aufbau zu koordinieren. Dennoch sieht man die drei Jungs während der Festivals stets gut gelaunt und meist mit leckerem Essen auf der Hand. Eins steht fest:  Sie lieben was sie tun und noch mehr freuen sie sich darüber, dass die Leute dies auch noch feiern. 

Das macht wirklich Spaß, da sind sich alle drei einig. 

 

Mittlerweile gibt es Street Food Festivals in ganz Deutschland und es ist auch viel Konkurrenz angewachsen. Auch wenn Konkurrenz das Geschäft belebt,  ist es manchmal schwer, wenn ein Festival eines anderen Veranstalters nicht gut lief und die drei gegen Vorurteile kämpfen müssen. 

Um dem etwas entgegen zu wirken, setzen sie zum Beispiel auf ihr Logo als Wiedererkennungsmerkmal.  An dem gekreuzten Messer und Löffel sieht man, dass es sich um das Original Street Food Festival handelt. Außerdem ist den drei besonders wichtig, dass die Standanbieter nicht nur authentisches und hoch qualitatives Essen produzieren, sondern ihre Speisen auch vor den Besuchern Live zubereiten. Show Cooking vom Feinsten!

Hier erwarten euch auf jeden Fall leckeres Essen, gute Stimmung und richtig nette Leute, dass versprechen Vincent, Mathes und Till. 

 

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