Den Trend um unsere Passion Street Food verdanken wir nicht zuletzt Stevan Paul.

Er hat mit seinem Buch „Auf die Hand“ unter Köchen, Kritikern und Bloggern eine Begeisterungswelle ausgelöst und das zurecht. Dieses Buch hat den Trend aus Berlin befreit und den Startschuss für ganz Deutschland gegeben.

Anders als die meisten Bücher findet man hier nicht nur (geniale!) Rezepte, sondern darf eintreten in eine andere Welt.

In eine multikulturelle, bunte Welt mit urbanem Flair, wo die Menschen einen besonderen Raum bekommen, in dem sich Paul wirklich Zeit nahm, ihre Motivation und Leidenschaft einzufangen und wiederzugeben.

 

„Auf die Hand“ ist kein reines Kochbuch, sondern beleuchtet die Arbeit, die hinter einem jedem Deli, Street Food Truck und Gericht steht.

Die Fotos von Daniela Haug fangen dabei eine besondere Atmosphäre ein, die sich durch das ganze Buch zieht und einem erlaubt, sich darin ein wenig zu verlieren.

Die moderne Optik ist hier nicht nur Show, gut recherchierte Texte von dem nicht zuletzt sehr sympathischen Stevan Paul faszinieren.

Neben dem Ausblick ins Jetzt und Bald reist Paul mit einem auch in die Vergangenheit, erzählt uns zum Beispiel von Clemens Wilmenrod. Man merkt deutlich, er hat sich dem Thema Street Food verpflichtet und nutzt als Koch, Food Stylist und Blogger seine Möglichkeiten, um dem Leser und Konsumenten das näher zubringen.

 

Auf gut 280 Seiten findet ihr etwa 200 Street Food Rezepte. Dabei ist das Buch an Variation breit angelegt. Vom einfachen Hot Dog über Sandwiches und Burger bis zu abgefahrenen Kreationen findet hier bestimmt jeder etwas, was schmeckt. 

Einzige Regel dabei: serviert wird „Auf die Hand“!

Die Rezepte werden mit Foto, Zutatenliste und ausführlicher Beschreibung gezeigt und sind alle gut umsetzbar.

Auch wenn das Buch seinen Fokus auf den Rezepten und Speisen nie verliert, würde ich dennoch soweit gehen, zu behaupten, dass diese Buch auch ein Genuss ist, für die, die nicht selbst kochen.

Es ist ein besonderes Werk, ein kleines Gesamtkunstwerk, das Freude beim Lesen, Blättern und Inspirieren macht.

Wer darüber hinaus noch mehr von Stevan Paul lesen möchte, dem empfehle ich den Blog zum Buch oder Pauls Blog Nutriculinary.

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